
Otto Bock Healthcare Products GmbH
Die Otto Bock Healthcare Products GmbH ist Unternehmenspartner im Laura Bassi Exzellenzzentrum DiaLife.
Nähere Informationen zu diesem Partner finden Sie auf dessen Homepage.
Lesen Sie im Folgenden ein Kurzportrait von Teresa Arrieta über die Otto Bock Healthcare Products GmbH:
Diamantbeschichtungen für Implantate entwickeln
Das weltweit tätige Unternehmen Otto Bock HealthCare GmbH verbessert die Lebensqualität für Menschen mit Handicap: Der Medtech-Global Player stellt funktionale Prothesen her, Orthesen die eingeschränkte Körperfunktionen unterstützen, Rollstühle sowie Neuroimplantate. Otto Bock verfügt über zwei große Forschungs- und Entwicklungszentren, einer dieser Standorte befindet sich in Wien. Als innovationsfreudiges Unternehmen versteht Otto Bock seine Kooperation im Laura Bassi Exzellenzzentrum DiaLife als Investition in die Zukunft: „Die Oberflächenbeschaffenheit von Implantaten ist eine Schlüsseltechnologie“, erklärt Dr. Richard Skiera, Leiter der Entwicklungsabteilung Mechanik bei Otto Bock. Diese sei ein Interface zwischen dem menschlichen Gewebe und dem Implantat. In der Implantatstechnik stellt die Biokompatibilität von Oberflächen einen zukunftsträchtigen Forschungsschwerpunkt dar. Nanokristalline Beschichtungen, wie sie im neuen Laura Bassi Zentrum entwickelt werden, stehen im Mittelpunkt des Interesses. Daher wird Otto Bock Healthcare in Kooperation mit DiaLife auch die Patentfähigkeit der Entwicklungen für spätere mögliche Produktentwicklungen prüfen.
Industrie und Forschung – DiaLife führt zwei Welten zusammen
Das innovative Laura Bassi Forschungsdesign mit seiner Betonung von Chancengleichheit, Management Skills und Personalentwicklung begrüßt Otto Bock. In der Zusammenarbeit mit Universitäten trete mitunter ein Interessenskonflikt zwischen Grundlagenforschung und Produktentwicklung auf. „Hier treffen zwei Welten aufeinander. Das Laura Bassi Programm bietet neue Lösungsansätze und schafft exzellente Voraussetzungen, um die Erwartungen aller PartnerInnen abzugleichen“, sagt Dr. Richard Skiera. Das Forschungsprogramm führt Industrie und Wissenschaft in innovativer Weise zusammen. „Wir sehen dieses Kooperationsprojekt als Chance, in bestehende Forschungsnetzwerke einzusteigen und Impulse für eigene Forschungsziele zu geben - und dies unter sehr fairen Rahmenbedingungen: Die Universität genießt die Freiheit, die im Rahmen von DiaLife gewonnenen Erkenntnisse in Forschung und Lehre zu verwerten. Wir erhalten die Möglichkeit, mitzudiskutieren und hoch qualifizierte akademische Forschung mit anzuregen. Daraus können sich zukunftsträchtige Folgeprojekte entwickeln.“
