Laura Bassi 4.0 - Frauen gestalten chancengerechte Digitalisierung: 1. Ausschreibung startet am 19.10.2018 mehr...

29.10.2018: FEMtech Netzwerktreffen "Ist Diversität der Ersatz für Gender?", Wien mehr...

Ausschreibung FEMtech Forschungsprojekte derzeit offen mehr...

COIN "Netzwerke": 11. Ausschreibung startet am 10.12. mehr...

Studien und Publikationen zum Thema "Forschungskultur"

Frauen im Innovationssystem - im Team zum Erfolg

Wie müssen sich Organisationsstrukturen ändern, damit die Leistungsfähigkeit und -bereitschaft von Wissenschaftlerinnen dem Innovationssystem umfassend zur Verfügung stehen?

Die im Rahmen des Projekts GenderChancen durchgeführte Studie beantwortet diese Frage aus Sicht von besonders erfolgreich in der Forschung und Entwicklung tätigen Frauen und ihrem beruflichen Umfeld. Ausgewählt wurden sie nach ihrer überdurchschnittlich hohen Anzahl an Patenten und Publikationen in einschlägigen Patent- und Publikationsdatenbanken. Im Mittelpunkt der durchgeführten qualitativen Interviews standen Einschätzungen zu persönlichen Faktoren, zur Bedeutung beruflicher und sozialer Netzwerke sowie Fragen zum Arbeitsumfeld und Teamstrukturen. Die Studie zeigt, dass abgesehen von einer möglichst großen Freiheit in der Arbeitsgestaltung insbesondere funktionierende Teamstrukturen Schlüsselfaktoren sind, um das Innovationspotenzial von Frauen auszuschöpfen.

  • Herausgeber: Fraunhofer Verlag
  • Autorinnen: Susanne Bührer, Miriam Hufnagl, Martina Schraudner
  • Veröffentlichung: 2009
  • Sprache: Deutsch
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Spannungen in Forschungsteams

Konflikte in Forschungsteams sind unangenehm. Sie bremsen die Arbeit, schaden der Motivation und mindern die Teamleistung. Vor allem, wenn Personen aus verschiedenen Fachrichtungen zusammen arbeiten, treten Spannungen auf. Ebenso problematisch kann es sein, wenn Praktiker einbezogen werden, die ihre Erfahrungen einbringen sollen und dafür sorgen, dass Wissenschaftler sich um praxisnahe Lösungen bemühen.

Die Autorin präsentiert Steuerungsmethoden für derartige Projektteams. Sie beruhen auf der Erkenntnis, dass die Spannungen, die durch unterschiedliche Wissenschaftskulturen und Organisationslogiken sowie durch die - auch genderspezifisch - unterschiedlichen Kommunikationsstile entstehen, nicht nur eine Belastung für die Projektteams sind, sondern auch eine Chance. Die Steuerungsmethoden kombinieren systemische Analyse- und Interventionstechniken mit Kreativmethoden und Planspielelementen. Sie führen die Teams dahin, die Bremskraft der internen Differenzen in Antriebsenergie zu verwandeln.

  • Herausgeber: Carl-Auer Verlag
  • Autorin: Marie Céline Loibl
  • Veröffentlichung: 2005
  • Sprache: Deutsch