
Studien und Publikationen zu "Zahlen, Daten, Fakten"
Österreichische Forschungs- und Technologieberichte
Der Forschungs- und Technologiebericht (FTB), der jährlich von den drei für Forschung und Technologie zuständigen Ministerien, nämlich dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung (BMWF), dem Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (BMVIT) und dem Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend (BMWFJ) herausgegeben wird, beleuchtet auf Basis aktueller Daten die Entwicklungen in der Forschungs-, Technologie- und Innovationspolitik und positioniert Österreich in ausgewählten Bereichen im internationalen Vergleich.
Neben Berichten, wie etwa zur Entwicklung der F&E-Ausgaben in Österreich oder der Positionierung Österreichs im "Innovation Union Scoreboard (IUS)", die man alljährlich im FTB findet, beinhaltet der Bericht auch Analysen in ausgewählten Bereichen, so beispielsweise dieses Jahr u.a. zum Thema "Cluster als Instrument der österreichischen Technologiepolitik".
- Herausgeber: Österreichische Bundesregierung, BMWF, BMVIT, BMWFJ
- Veröffentlichung: jährlich
- Sprache: Deutsch
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- Download FTB 2010
- Download FTB 2009
- Download FTB 2008
Global Gender Gap Report
Der Global Gender Gap Report ist ein vom Weltwirtschaftsforum erstellter Bericht, der die Gleichstellung der Geschlechter analysiert. Die Ungleichstellung von Männern und Frauen wird in vier Kategorien untersucht. Herangezogen werden die wirtschaftliche Partizipation und Chancengleichheit, das Bildungsniveau, die politische Teilhabe sowie die Gesundheit und Lebenserwartung. Bewertet wird jeweils der Grad der Gleich- bzw. Ungleichstellung der Geschlechter auf einer Skala von null bis hundert Prozent.
Besonders schlecht steht es in Österreich um die "wirtschaftliche Teilnahme" der Frauen, was an der ungleichen Entlohnung männlicher und weiblicher Arbeitnehmern liegt.
- Herausgeber: World Economic Forum
- AutorInnen: Ricardo Hausmann (Harvard University), Laura D. Tyson (University of California, Berkeley) und Saadia Zahidi (World Economic Forum)
- Veröffentlichung: jährlich
- Sprache: Englisch
- Download Report 2010
- Download Report 2009
- Download Report 2008
- Download Report 2007
- Download Report 2006
She Figures
Die Serie der She-Figures wurde 2003 von dem Referat „Women and Science“ der Europäischen Kommission eingeführt. She-Figures beinhaltet eine nach Männern und Frauen differenzierte Datenaufstellung zur Beschäftigungssituation von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern in den EU-Mitgliedsländern.
She Figures 2009
Auch 2009 schnitt Österreich im Vergleich mit anderen EU-Ländern bzw. im Vergleich mit dem EU27-Durchschnitt vergleichsweise schlecht ab.
Rund 25 % der WissenschafterInnen in Österreich sind weiblich - im Vergleich zu 30 % im EU-27 Durchschnitt. Österreich liegt damit an viertletzter Stelle im EU-Vergleich.
Ein weiteres spannendes und erklärungsbedürftiges Ergebnis der "She Figures 2009" ist die Schere zwischen hohen pro Kopf-F&E-Ausgaben und dem niedrigen Frauenanteil: Es ist ein negatives Verhältnis zwischen der Höhe der F&E-Ausgaben pro WissenschafterIn und dem Wissenschafterinnen-Anteil in F&E festzustellen. Dies bedeutet, je höher die F&E-Ausgaben pro WissenschafterIn sind, desto niedriger ist der Frauenanteil. In Österreich geht diese Schere am weitesten zu Ungunsten des Frauenanteils auseinander.
Insgesamt zeigen die "She Figures 2009" den Aufholbedarf der EU-27 und insbesondere Österreichs im Bereich der Chancengleichheit zwischen den Geschlechtern in F&E auf.
She Figures 2006
In den She-Figures 2006 wurde zum ersten Mal ein "Glasdecken-Index" als neuer Indikator zur Messung der relativen Chance von Frauen im Vergleich zu Männern Toppositionen zu erreichen, veröffentlicht.
Der Begriff „Gläserne Decke“ meint das Phänomen, dass die meisten hochqualifizierten Frauen in ihrem Karriereweg nicht in die Führungsetage aufsteigen, obwohl sie die gleichen Leistungen erbringen wie die männlichen Kollegen.
- Herausgeberin: Europäische Kommission Generaldirektion Forschung
- Veröffentlichung: 2012, 2009, 2006, 2003
- Sprache: Englisch
- Download She Figures 2012
- Download She Figures 2009
- Download She Figures 2006
- Download She Figures 2003
Einkommensbericht des Rechnungshofes
Der Einkommensbericht 2008 des Rechnungshofes – der fünfte dieser Art – ist ein Spiegelbild der wirtschaftlichen, sozialen und gesellschaftlichen Entwicklung in Österreich. Der Rechnungshof und die Statistik Austria erstellen den Einkommensbericht gemäß Bezügebegrenzungsgesetz alle zwei Jahre. Darin findet sich eine Aufschlüsselung der Gehälter nach verschiedenen Kriterien – durchschnittliche Einkommen der gesamten Bevölkerung, getrennt nach Männern und Frauen sowie nach Branchen, Berufsgruppen und Funktionen. Solche umfangreichen Daten sind in dieser Detaillierung und mit dieser Genauigkeit für Österreich einzigartig.
- Herausgeber: Rechnungshof
- Veröffentlichung: 2008
- Sprache: Deutsch
- Download Kurzfassung, Link zur Langfassung, Link zum statistischen Annex
BoardWomen Monitor 2008
The top 300 European companies now have 9.7% of women on their boards, up from 8.5% in 2006 and 8% in 2004. Of a total 5,146 board seats, women occupy 501. European champion Norway jumped to having 44.2% women on boards as a result of quota legislation. Without Norway, the European growth rate falls back to 9.1% confirming the average growth rate of around 0.5 percentage points over each two year period from 2004 onwards. This development clearly demonstrates that quotas are an effective way to accelerate growth of female representation on boards.
- Herausgeber: European Professional Women's Network
- Veröffentlichung: 2008
- Sprache: Englisch
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Beschäftigte in F&E 2007 nach Durchführungssektoren, Beschäftigtenkategorien und Geschlecht
Beschäftigte in Forschung und experimenteller Entwicklung (F&E) in Kopfzahlen und in Vollzeitäquivalenten 2007 nach Durchführungssektoren/ Erhebungsbereichen, Beschäftigtenkategorien und Geschlecht
- Herausgeberin: Statistik Austria
- Veröffentlichung: 2008
- Sprache: Deutsch
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The gender pay gap: background paper
Obwohl gemeinsame Vereinbarungen und gesetzliche Mindestlöhne gender-neutral sind, verdienen Frauen noch immer weniger als Männer. Dieses Paper erforscht kurz einige unterschiedliche Facetten des "gender pay gap" - Problems, basierend auf Daten von zwei Projekten der European Foundation: the European Industrial Relations Observatory (EIRO) report Pay developments (2005) und der vierten European Working Conditions Survey, veröffentlicht im Jahr 2007.
- Herausgeberin: European Foundation for the Improvement of Living and Working Conditions
- Autor: Kasia Jurczak
- Sprache: Englisch
- Veröffentlichung: November 2006
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Frauen und Wissenschaft - Statistiken und Indikatoren
Die von der Helsinki-Gruppe "Frauen und Wirtschaft" ernannten nationalen Statistikbeauftragen haben von 2001 bis 2006 geschlechterspezifisch aufgeschlüsselte statistische Daten zu FuE gesammelt. Neben Daten zu Humanressourcen in wissenschaftlichen und technologischen Fachrichtungen sowie zu ForscherInnen, beinhaltet diese Publikation Daten zur Dienstlaufbahnentwicklung akademischer Lehrkörper genauso wie zur Teilnahme an wissenschaftlichen Ausschüssen und zur Forschungsfinanzierung.
- Herausgeberin: Europäische Kommission Generaldirektion Forschung
- Veröffentlichung: 2006
- Sprache: Deutsch, Englisch
- Download Deutsch, Englisch
