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w-fFORTE Studien

Gründerinnen in Österreich - Vergleich internationaler Förderungsmodelle für forschungs- und technologieintensive Unternehmensgründungen


Der geringe Frauenanteil bei Gründungen von Unternehmen im forschungs-, technik- und technologieintensiven Bereich (FTT-Unternehmen) stellt den Ausgangspunkt für die Durchführung dieser Studie dar.

Bestehende Aktivitäten zur Steigerung des Frauenanteils an Studierenden und Beschäftigten in F&E (wie fFORTE) und im Vorfeld technischer Berufe (MUT, FIT, Girl’s Day etc.) können das FTT-Gründerinnen-Potenzial mittel- und langfristig steigern, indem sie den Frauenanteil im FTTBereich insgesamt erhöhen. Daneben bestehen auch Förderstrukturen für Gründungen von Frauen (z. B. Gründerinnenzentren), aber bislang gibt es in Österreich keine „kombinierten“ Ansätze zur Stimulierung und Förderung weiblicher FTT-Gründungen. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wo angesetzt werden kann bzw. soll.

Dazu wurden Förderpolitiken im internationalen Kontext identifiziert, zehn Good-Practice-Beispiele analysiert und fünf Best-Practice-Beispiele einschließlich ihres institutionellen Kontextes ausführlich beschrieben. Es handelt sich dabei sowohl um zielgruppenspezifische Zugänge (vgl. NEnA, SWITCH) wie auch um strukturelle Maßnahmen (bga) oder Begleitmaßnahmen in Form von Studien. Aus diesen wurden innovative Handlungsansätze (= Best-Principles) identifiziert, die zeigen, welche Zugänge es im internationalen Kontext gibt, um Gründung bzw. Selbstständigkeit als Karriereoption für Frauen stärker zu verankern. 

Diese Studie wurde von w-fFORTE in Kooperation mit der aws (Austria Wirtschaftsservice GmbH) und unter Mitarbeit von AplusB-Academia plus Business erstellt.