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w-fFORTE Studien

Netzwerke der Wissensproduktion in der kooperativen Forschung


Eine Studie über die Wissensnetzwerke von Forscherinnen und Forschern in der Grundlagen- und in der kooperativen Forschung

Neues Wissen schaffen heißt, bestehendes Wissen auf neue Art und Weise zu kombinieren. Dazu bedarf es sozialer Netzwerke: Sei es, dass WissenschafterInnen in Teams an der Lösung eines Problems arbeiten oder nach neuen, besseren Fragestellungen suchen, sei es, dass eine Forscherin oder ein Forscher die Arbeit eines anderen aufgreift und weiterentwickelt – stets sind die beteiligten Personen in Netzwerke eingebunden.

Diese Netzwerke bestehen aber nicht nur aus ForscherInnen und ihren Verbindungen. Wissenschaft bringt sehr viele verschiedene Elemente miteinander in Beziehung: Personen, Organisationen, finanzielle Ressourcen, technische Mittel, verschiedene Formen von Wissen und Informationen, um nur einige zu nennen.

Netzwerke bilden die soziale Infrastruktur für die Allokation dieser Mittel, die für Wissenschaft und Forschung nötig sind.

FAS.research hat die Wissensnetzwerke der Grundlagenforschung und der kooperativen Forschung untersucht. Netzwerke der Wissensproduktion basiert auf den Erkenntnissen der Studie Excellent Networks (FAS.research/Rat für Forschung und Technologieentwicklung [Hg.]: Excellent Networks. Manual for Decision Makers, Wien 2005) und verfeinert deren konzeptuellen Rahmen. Folgende Ziele und Fragestellungen standen im Mittelpunkt:

  • Deskription und Analyse der Wissensnetzwerke der Grundlagenforschung und der kooperativen Forschung im Hinblick auf ihr Innovationspotenzial
  • Stärken-/Schwächenprofil der Wissensnetzwerke in den beiden Bereichen,
  • Ermittlung und Untersuchung der Rollen verschiedener Wissenschaftsdisziplinen und -bereiche im Innovationsprozess (horizontale und lokale Einbettung)
  • Vergleich der Wissensnetzwerke von Frauen und Männern in der Grundlagenforschung und kooperativen Forschung in Bezug auf Stärken/Schwächen sowie auf ihre Rolle in der Wissensproduktion

In der vorliegenden Studie wird erstmals die Landschaft der Grundlagenforschung und kooperativen Forschung in Österreich analysiert. Sie zeigt, über welche Netzwerkstrukturen die beiden Bereiche verfügen und welche Rolle die Wissenschaftsdisziplinen jeweils in ihnen spielen.
Die Ergebnisse der Analysen in dieser Studie stellen keine Evaluierung dar. Denn welche Netzwerkstrukturen gut sind und welche weniger gut, hängt davon ab, welche Ziele eine Wissenschaftsdisziplin verfolgt und wo im Feld der Wissensproduktion sie angesiedelt ist. 

 

Im Rahmen der Veranstaltung "Kulturelle Gräben und mentale Barrieren: Lücken in den Netzwerken der Forschung" wurde die Studie "Netzwerke der Wissensproduktion" durch Harald Katzmair von FAS.research GmbH vorgestellt.

Präsentation zum Downloaden.