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Lebensbilder von Frauen in Forschung und Technologie

Expertinnen jenseits von Rollenklischees

Frauen, die sich für einen Beruf im Bereich Naturwissenschaft, Technik oder Technologie entschließen, sind auch heute noch Pionierinnen. Sie begeben sich in Männerdomänen und durchbrechen Rollenklischees indem sie eine „frauenuntypische“ Laufbahn einschlagen. Sie widersetzen sich gesellschaftlichen Erwartungshaltungen indem sie zeigen, dass Frauen auch in der Technik erfolgreich sind und sich in „männlichen“ Berufen durchsetzen können.

Von Maschinistinnen und Polarforscherinnen

Die Druckschrift „Lebensbilder von Frauen in Forschung und Technologie“ präsentiert Ingenieurinnen, die Maschinen reparieren, Chemikerinnen, die Forschungslabors leiten und Baumeisterinnen,  die sich auf Baustellen behaupten. Eine Elefantenforscherin in Afrika ebenso wie eine Eisforscherin in der Antarktis. Das Beispiel dieser erfolgreichen und gut ausgebildeten Frauen zeigt, wie vielfältig das Berufsspektrum in Forschung und Technologie ist: Forschen ist keine einsame Labortätigkeit, die Männern in weißen Kitteln vorbehalten bleibt, sondern Forschen beinhaltet auch Kommunikation, Teamarbeit und Management. Es sind hoch qualifizierte Tätigkeiten, die ebenso kompetent von jungen Frauen mit Kindern  ausgeführt werden können.

Sich in Männerwelten behaupten

Die Druckschrift zeigt 40 Forscherinnen, Erfinderinnen, Unternehmensgründerinnen, Selbstständige Ingenieurinnen und Managerinnen in Naturwissenschaft, Technik und Technologie, Jungforscherinnen ebenso wie Expertinnen in Führungspositionen. Diese Porträts machen aus hoch qualifizierten Wissenschafterinnen „Expertinnen zum Angreifen“, sie gewähren Einblicke in deren Arbeitswelt und machen deren innovatives Potenzial sichtbar. So rücken die Leistungen und Kompetenzen dieser Frauen stärker ins öffentliche Bewusstsein, schaffen neue zeitgemäße Bilder mit Signalwirkung die auch Nachwuchsforscherinnen demonstrieren, dass Zugangsbarrieren in männerdominierten Berufen überwunden werden können und Wege zum Erfolg möglich sind.

Lebensbilder-Druckschrift: Ein Projekt mit kompetenten PartnerInnen

In der Einleitung diskutieren zum Thema „Rollenklischees überwinden“:

Barbara Prammer, Österreichs erste Nationalratspräsidentin
Ingela Bruner, Österreichs erste Universitätsrektorin
Tanja Paulitz, Soziologin mit Forschungsschwerpunkt zu Rollenbildern in Technik und Naturwissenschaft.

Diese Portraits wurden von w-fFORTE - Wirtschaftsimpulse von Frauen in Forschung und Technologie - im Auftrag des BMWFJ editiert. 

  • Autorinnen: Teresa Arrieta, Elke Szalai und Bente Knoll, Anita Zieher, Christa Putz
  • Fotographinnen: Nora Friedel, Katharina Gossow, Lisa Holzer
  • Veröffentlichung: Oktober 2008
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