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Gründerinnen


Ein Drittel von Österreichs Unternehmen ist in weiblicher Hand, und es werden immer mehr, denn der Anteil weiblicher Gründerinnen erhöht sich jedes Jahr. Damit liegt die Frauenquote bei den Selbständigen in unserem Land sowohl über dem EU- als auch über dem OECD-Durchschnitt. Laut einer Studie der KMU Austria, die im Auftrag von “Frau in der Wirtschaft” erstellt wurde, sehen sich Gründerinnen mit verschiedenen Herausforderungen konfrontiert: Knapp die Hälfte fühlt sich von der Doppelbelastung Beruf - Familie beeinträchtigt. Sie wünschen sich flexible Kinderbetreuungseinrichtungen, die man auch steuerlich geltend machen kann. Gerade in der Gründungsphase müssen Frauen nach wie vor mit gesellschaftlichen Vorbehalten kämpfen, die gegenüber Unternehmerinnen mit Kindern bestehen. Diese Vorurteile entbehren jedoch jeglicher Grundlage, denn fachlich verfügen Frauen über besonders hohe Expertise, und auch im Bereich der Kommunikation und Organisation ist Frau besonders stark.

In technischen und naturwissenschaftlichen Unternehmenszweigen sind Frauen als Gründerinnen noch rar. Das liegt bereits im Ausbildungsweg begründet: Frauen, die an der Universität oder im Lehrberuf „frauenuntypische“ Ausbildungen ergreifen, sind immer noch in der Minderheit. Deswegen ist es wichtig, Frauen zu motivieren, Berufsentscheidungen gemäß ihren Fähigkeiten und nicht gemäß gesellschaftlichen Erwartungen zu treffen. Für Gründerinnen gilt auch, vermehrt positive Role Models aufzubauen: Realitätsnahe Beispiele: Frauen, die nicht in ein kapitalschweres Familienunternehmen eingestiegen sind, sondern selbst aus eigener Kraft mit einem kleinen oder mittleren Unternehmen erfolgreich sind. Hier können sie solche Beispiele nachlesen.

Interviews und Portraits: Teresa Arrieta