
Mathys AG Bettlach
Die Mathys AG Bettlach ist Unternehmenspartner im Laura Bassi Exzellenzzentrum DiaLife.
Nähere Informationen zu diesem Partner finden Sie auf dessen Homepage.
Lesen Sie im Folgenden ein Kurzportrait von Teresa Arrieta über Mathys:
Implantate entwickeln, die vom Körper besser angenommen werden
Seit über 45 Jahren entwickelt das Schweizer Familienunternehmen Mathys AG Produkte für den künstlichen Gelenkersatz (Hüfte, Knie, Schulter, Finger) sowie Biomaterialien (Knochenersatz). Mathys verfügt über elf Tochtergesellschaften in Europa, Australien, Japan und Neuseeland und beschäftigt rund 480 MitarbeiterInnen. Mathys sieht sich als Industriepartner im Laura Bassi-Exzellenzzentrum DiaLife vor allem in lenkender Rolle. Das Unternehmen wird Rohstoffe wie Titan, Knochenersatzmaterialien und Keramiken sowie sein Know-How zur Verpackungstechnologie, Lagerung und Molekülsterilisation zur Verfügung stellen. „Gemeinsam bilden wir eine fantastische Gruppe mit geballter interdisziplinärer Expertise, wir alle werden voneinander lernen“, kommentiert Dr. Daniel Delfosse die Kooperation. Er leitet bei Mathys den Bereich Innovation und Technologie und ist Mitglied der Geschäftsleitung. Das Forschungsziel ist, die Oberflächen-Beschaffenheit von Implantaten so zu optimieren, dass diese vom Körper besser angenommen werden. „Wenn wir diese biokompatiblen Beschichtungen als erste erzeugen, bringt uns das einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil“, blickt Delfosse in die Zukunft.
Laura Bassi-Programm macht Kompetenz sichtbar
Das innovative Laura Bassi-Programmdesign mit seiner Betonung von Chancengleichheit, Interdisziplinarität, Management-Skills sowie Personalentwicklung war ausschlaggebend für das Engagement von Mathys. „Ich finde es genial, dass in Österreich Forschungsgelder nach diesen anwendungsorientierten Kriterien verteilt werden“, zeigt sich Entwicklungsleiter Dr. Daniel Delfosse enthusiastisch. „So kommen nicht nur jene zum Zug, die schon lange im Wissenschaftsbetrieb dabei sind, sondern auch andere hoch qualifizierten Expertinnen, die Projekte smart leiten und managen können. Diese sind vielleicht nicht so sichtbar, aber mindestens ebenso clever.“ Auch Chancengleichheit möchte Mathys aktiv unterstützen: „Heute ist es notwendig, Frauen gezielt zu fördern, denn sie haben es schwerer in Forschung und Technik und bringen in die Wissenschaftslandschaft wichtige neue Impulse ein.“
