
Projekt
Ein Bereich mit großem therapeutischen Potential stellt die periphere Funktion der
Die Auswirkungen der Galaninpeptide auf den Verlauf von Entzündungsparametern und der Plasmaextravasion, bei allergischen, lokalen und systemischen Entzündungen werden an Hand von gut etablierten Tiermodellen untersucht.
In Folge werden je nach klinischer Fragestellung bioaktive stabile Agonisten und Antagonisten der Galaninpeptide auf ihre therapeutische Anwendbarkeit hin getestet.
Themen
Rolle von Galanin Peptiden in akuter und chronischer Entzündung
Arbeiten unsere Arbeitsgruppe zeigten, dass drei Neuropeptide aus der Galanin Familie in der Haut antientzündliche Eigenschaften besitzen. Bei einer akuten Entzündung der Lunge oder im Zuge einer Sepsis kommt es zu einer massiven überschießenden systemischen Entzündungsreaktion, welche für einen letalen Ausgang verantwortlich sein kann. Speziell bei Patienten unter Chemotherapie ist das Immunsystem häufig geschwächt und daher anfälliger für eine schwere Infektionen. Endogene Substanzen, wie zum Beispiel die Neuropeptide der Galaninfamilie könnten an der Steuerung und somit Reduktion dieser überschießenden Entzündungsreaktion beteiligt sein. Es soll untersucht werden ob die Gabe von Galanin Peptiden die Entzündungsreaktion in Tiermodellen mit akuter oder chronischer Entzündung beeinflussen können.
Wirkung von Galanin Peptiden auf verschiedene Immunzellen
Bei der Entzündungsreaktion ist eine Reihe von verschiedenen Immunzellen wie zum Beispiel Neutrophile, Makrophagen und Mastzellen beteiligt. Die Rekrutierung und Aktivierung der Immunzellen wird durch Zytokine und andere biologisch aktive Peptide gesteuert. Die Mechanismen wie Galaninpeptide im Zuge einer Entzündungsreaktion einzelne Immunzelltypen beeinflussen, wird an isolierten Immunzellen und -zelllinien untersucht.
Identifikation neuer Rezeptoren der Galanin Peptidfamilie
Die Wirkung von Galanin wird über drei verschiedene G-Protein gekoppelte Rezeptoren vermittelt. In vivo und in vitro Daten deuten darauf hin, dass GALP und Alarin eigene, derzeit noch unbekannte Rezeptoren, aktivieren. Mittels verschiedenster Techniken werden Gewebe und Zellen identifiziert welche möglicherweise spezifische Rezeptoren für Alarin oder GALP aufweisen. Anschließend sollen aus diesen Zellen die Rezeptoren isoliert und charakterisiert werden.
Mechanismen der antifungalen Wirkung von GMAP
Publikationen
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